Symbolbildistock/Evgen_Prozhyrko
Regensburg. Gemeinsam trauern, Verstorbenen gedenken und miteinander sprechen: für Hinterbliebene nach einem Suizid findet am Sonntag, 15. November, ein ökumenischer Wortgottesdienst statt. Das diesjährige Motto lautet "Im Buch des Lebens". Beginn ist um 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Franziskus, Kirchenfeldallee 3, Regensburg-Burgweinting.
"Wir wollen uns an die Verstorbenen erinnern, die aus dem Leben gegangen sind. In unserer Trauer suchen wir nach etwas, das uns bleibend mit den Verstorbenen verbindet", heißt es in der Einladung zum ökumenischen Wortgottesdienst. "Wir wenden uns an Gott, der uns Menschen in unserer Not und Verzagtheit sieht und uns Halt und Hoffnung geben möchte." Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es im Pfarrheim von St. Franziskus die Möglichkeit zum Gespräch.
Den Gottesdienst bereiten gemeinsam vor: die Beratungsstelle Horizont, die Seelsorge im Bezirksklinikum und die Seelsorge für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen.
Fünf Jahre "Beratungsstelle Horizont - Hilfe bei Suizidgefahr"
In Regensburg bietet die Beratungsstelle Horizont von Caritas und Diakonie seit über fünf Jahren niederschwellige Hilfe rund um die Themen Suizidalität und Suizidprävention an. Das Team der Beratungsstelle unterstützt Betroffene sowie Menschen aus deren Umfeld und Hinterbliebene.
Die Beratungsstelle Horizont ist aus dem Krisendienst Horizont hervorgegangen, der 1987 gegründet wurde. Durch den Aufbau eines neuen bayernweiten Krisennetzwerks - mit dem Namen "Krisendienst Oberpfalz" - wurde aus dem Krisendienst Horizont die "Beratungsstelle Horizont - Hilfe bei Suizidgefahr".